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21 Nov 2017

Gestern ging es los. Endlich. Bis auf wenige Auftritte (die wir noch als „EL RANCHO“ gespielt haben) waren Luca und ich dieses Jahr nur im Studio, im Proberaum, auf Videoclip Drehs oder vor Laptops, um den ganzen Scheiß zu organisieren, den ein neuer Bandname, ein neue...

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Berlin - Maze (21.11.2017)

Gestern ging es los. Endlich. Bis auf wenige Auftritte (die wir noch als „EL RANCHO“ gespielt haben) waren Luca und ich dieses Jahr nur im Studio, im Proberaum, auf Videoclip Drehs oder vor Laptops, um den ganzen Scheiß zu organisieren, den ein neuer Bandname, ein neues Album und die dazugehörige Promotion mit sich bringt.

 

Jetzt kommt „DESERT LULLABIES“ endlich am 24.11 raus. Der Plan war in der Woche vier Tage auf eine Mini-Tour zu gehen: Berlin (Maze), Hamburg (Ponca Bar), Köln (Kulturcafe Lichtung) , München (Maxe Belle Spitz). Natürlich wollten dafür die neuen Songs auf die Bühne bringen. Gar nicht so leicht. In Texas hatten wir gut über zehn Gastmusiker im Studio und auf jedem Song spielen ab sechs Instrumente mit Luft nach oben. Die Tatsache, dass Isabella in Passau, Felipe in Nürnberg, Simon in Dresden wohnen, und T-Bone zur Zeit ein Auslands Semester in Norwegen macht, erleichterte die wenige Zeit, die wir zum proben hatten nicht wirklich. Aber jeder hat sich zuhause super vorbereitet und so, liefen die neuen Songs im Proberaum erstaunlich rund, als wir uns schließlich alle zum ersten Mal seit so langer Zeit wieder in München einfanden. Eine letzte Generalprobe. Sprinter mit Instrumenten, die noch für gefühlt sieben andere Bands reichen würden beladen. Und ab in die Hauptstadt. 

 

 

Gar nicht so leicht TRAILS auf die Bühne zu bringen. Wir sind sechs Leute an insgesamt zehn Instrumenten. Unser Bühnenaufbau + Soundcheck dauert tatsächlich gut 1,5 Stunden. Und wenn wir uns keinen genauen Plan überlegt hätten, in welcher Reihenfolge alles abzulaufen hat, wären mit dem ganzen Scheiß wohl bis jetzt immer noch nicht fertig. Ein bisschen deutsche Ordnung ist also selbst im Urban Western nicht verkehrt. 

 

Der Maze Club ist ein gemütlicher kleiner Laden, der sich Schlauchartig von der Bühne zur Bar erstreckt. Genau der richtige Laden, um uns vor einem kleinen Publikum am neuen Set auszuprobieren. Direkt vor dem Auftritt hieß es plötzlich, keiner solle mehr das Backstage Klo betreten. Irgendjemand aus Trails hatte es geschafft die Schüssel zu verstopfen. Das Miese an der Sache war, dass das Wasser nie aufhörte zu laufen und irgendwann durch den Türspalt aus der Klotür quoll. Wir retteten noch schnell einige Koffer, aber ein Kabel von Lucas Pedal-Board landete trotzdem im Wasser. Das führte zu einem kurzen spontanen Würgreiz bei ihm. Ich denke daraufhin wurden ausreichend Fekal-bezogene Witze gerissen. Von „hoffentlich erinnert sich Berlin nicht nur als SCHEISSband an uns“, über „einen Trench-Kot tragen", "an die Kot-Azur in den Urlaub fahren“, war einiges dabei. Daraufhin wurden noch mehr Worte mit Kot gesucht, aber hauptsächlich, weil T- Bone nicht mehr aus dem Lachen kam, und wir ihn auf maximalem Lachlevel halten wollten. Wenn ihr ihn mal getroffen habt, dann wisst ihr auch warum. Es gibt keinen Typen, der mehr zu guter Laune animiert, als ein lachender T-Bone. Nur, als ich dann meinte, dass ich gern auch mal eine „Patty-Kot“ trage, war die Luft aus den Scheiß Witzen raus. Was ich gar nicht verstehen kann. Ich fand den nicht schlecht.

 

Naja, jedenfalls betraten wir gegen 21 Uhr die Bühne und legten los. Puh, das erste mal seit ganz ganz langer Zeit, dass wir neue Songs spielen. Der Auftritt war interessant für uns. Von, Spaß bis kompletter Verwirrung war alles dabei. Eine komplett neue Show mit neuen Songs auf die Bühne zu bringen, ist ein ziemliches Abenteuer. Der Auftritt in Berlin war cool und die Leute hatten Spaß. Aber hinter den Kulissen gibt es noch ein oder zwei Punkte, die wir noch an der Show auszufeilen haben. Diese kleine Tour ist auch dazu da, uns auszuprobieren, ein bisschen „trial and error“ zu betreiben, damit wir spätestens bis zum Jahresabschluss Gig in München am 28.12. wissen, was Live funktioniert und was nicht. Auf jeden Fall ist es geil endlich mit TRAILS unterwegs zu sein und endlich diese neuen Songs live zu spielen und zu hören, an denen wir jetzt seit fast drei jähren arbeiten!

 

Als nächstes: Hamburg.

 

Wer letztes Jahr aufmerksam unseren Tour Blog gelesen hat, dem werden auch eine Daten bekannt vorkommen. Wie letztes Jahr auf der „Home Tour“, spielen wir in der "Pooca Bar", gleich bei der Reeperbahn. Und wir schlafen wieder auf der guten alten MS STUBNITZ „dem ältesten Kulturschiff, dass noch die Weltmeere befährt!!!!“

 

Also, bis denn!

Sers!

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