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22 Nov 2017

Hamburg City! 

Kleiner Nachtrag zur Abreise in Berlin. Die selbe Person, die im Maze das Klo verstopft hat, hat in der Früh die Spülung in unserem Hotelzimmer kaputt gemacht… Okay.

Wir sind relativ gut aus dem Bett gekommen. Gar nicht so leicht mit neun Leuten. Trails: L...

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Hamburg - Pooca Bar (22.11.2017)

Hamburg City! 

 

Kleiner Nachtrag zur Abreise in Berlin. Die selbe Person, die im Maze das Klo verstopft hat, hat in der Früh die Spülung in unserem Hotelzimmer kaputt gemacht… Okay.

 

Wir sind relativ gut aus dem Bett gekommen. Gar nicht so leicht mit neun Leuten. Trails: Luca, Felipe, Simon, T Bone, Isabella, Ich; Bene – Live Mischer; Chris – Merch/Fotos, Stine – Booking/Tour Managerin. Wir nehmen Abends immer alle Instrumente mit auf unsere Zimmer (4 Akustik Gitarren, 4 E-Gitarren, 1 Bass, 1 Kontrabass, 2 Cellos, 1 Geige, 1 Banjo). Erst mal ist es kalt und da könnte es sein, dass sich das Holz der Gitarren verzieht, wenn sie im Auto bleiben. Außerdem kennen wir die Horror Geschichten von anderen Bands wie der „Whiskey Foundation“ oder „Claire“, denen ihre Busse auf Tour in der Nacht ausgeräumt wurden. Deswegen füllen wir lieber die Hotel Lobbies und Zimmer mit Koffern zu, als wären wir im Gitarren Großhandel tätig, als so ein Risiko einzugehen.

 

 

In Hamburg angekommen machte Stine eine kleine Tour Tour mit uns. Sie ist bei Hamburg aufgewachsen. Wir haben uns zb den alten Elb-Tunnel angesehen, was cool war, bis eine Mutter mit Kinderwagen mega genervt hinter uns geschnauft hat und ziemlich rabiat überholt hat, weil wir anscheinend zu krass am „bummeln“ waren.

 

 

Die "Pooca Bar" in Hamburg liegt mehr oder weniger an der Reeperbahn. Aufmerksame Blog-Leser/innen sollte die "Pooca Bar" bekannt vorkommen. Dort spielte letztes Jahr die Band "El Rancho". Leider haben sich die Jungs inzwischen aufgelöst. Aber fast alle Mitglieder von "El Rancho" spielen jetzt in einem anderen Projekt, dass ziemlich ähnlich klingt.

 

Letztes Jahr war ich bei dem "El Rancho" Konzert auch in Hamburg. Da waren die beiden Jungs zu zweit unterwegs und standen ziemlich gedrängt auf der kleinen Bühne.

Als wir mit Trails in der Bar ankamen, überlegten wir erst mal, wie wie es geschickt schaffen sechs Leute auf ne Bühne zu packen, die ähnlich groß ist wie ein Laptop. Isabella musste zum Beispiel mit ihrem Piano gegen die Wand spielen, sonst hätte das alles nicht funktioniert.

 

Leider spielten wir an dem Abend nicht, so wie wir dachten, mit nur einer anderen band, sondern mit zwei anderen Bands. Daher kamen wir erst sehr spät auf die Bühne. Einige im Publikum hatten es da leider schon gepackt. Und die die noch geblieben waren, waren nach einem Akustik Duo und Souter Piano Musik etwas überrascht über die Country/Rock Mischung, die wir dann abgeliefert haben. Man sollte so was ja eigentlich nicht sagen, aber wenn ich ehrlich bin, war das Hamburger Publikum etwas „schwierig“. Sonst sind wir es gewohnt, dass wir vor neuen Leuten Anfangs etwas skeptische Blicke kassieren, weil wir etwas speziell klingen. Aber spätestens nach zwei bis drei Songs haben wir alle auf unserer Seite und jeder hat Spaß. Leider ist an diesem Abend in Hamburg der Funke nicht wirklich übergesprungen. Keine Ahnung was los war. Vielleicht eine Mischung aus verschiedensten dummen Zufällen. Gleich am Anfang der Show hatten wir nämlich technische Probleme. Irgendwelche Kabel waren im laufe des Abends umgesteckt worden und wir bekamen kein Signal auf manche Instrumente. Das hat uns natürlich ziemlich genervt. Eh schon später anfangen und dann auch noch dumm zehn Minuten auf der Bühne rumstehen und vor versammeltem Publikum Kabel entwirren und neu stecken. Dazu kam, dass der Laden so klein war, dass wir viele Instrumente gar nicht über die Anlage abnehmen konnten und daher halb verstärkt / halb akustisch spielen mussten. Die ganze Show über mussten wir darauf vertrauen, dass wir richtig spielen, weil sich keiner wirklich gehört hat. Ja, also kurz gesagt: Wir sind einfach das ganze Set über nicht wirklich warm geworden. Alles in allem war der Gig ein kleiner Dämpfer. Wir hatten uns vorgenommen auf jeder Show 110 Prozent zu geben. In der "Pooca Bar" hatten wir aber an dem Abend leider das Gefühl, dass nicht geschafft zu haben. Aber deswegen spielen wir ja diese kleine Tour. Es geht darum Erfahrungen mit den neuen Songs zu bekommen, vor kleinem Publikum neue Dinge mit der neuen Band zu probieren. Und da ist auch klar, dass nicht alles auf Anhieb klappen kann. In der Musikbranche heißt es immer: „Junge Bands müssen leiden“ und das stimmt auch. So ein Abend wie der ist wichtig, damit wir sehen, was klappt und was nicht. Damit man es am nächsten Tag besser machen kann.

 

Was uns jedoch sehr gefreut hat, war, dass unser Radiopromoter Knut Claussen und unser Kumpel Justus sich an dem Abend die Zeit genommen haben, vorbeizuschauen und uns zuzuhören. Knut musste leider schon etwas früher weg, es war aber cool ihn mal persönlich kennenzulernen. Mit ihm reden wir seit Wochen darüber wie schwierig es ist in der deutschen Radio- und Medienlandschaft Fuß zu fassen. Leider ist heutzutage alles sehr auf „Hits“ festgefahren und niemand traut sich etwas anderes, als eben genau die zu spielen. Wenn ein etablierter Künstler wie Ed Sheeran in einem neuen Song eine andere Richtung einschlägt, ist das in Ordnung. Aber wenn eine neue Band versucht etwas frisches zu machen, traut sich keiner ran… Tja, deswegen müssen wir raus und spielen, spielen, spielen, damit die Leute live sehen, dass es sich lohnt etwas anderem eine Chance zu geben.

 

Ja und Justus, sollte aufmerksamen Bloglesern auch noch etwas sagen. Der vielleicht netteste Kerl auf der Welt, mit nem richtig geilen unaufdringlichem trockenen Humor. Justus hatte uns letztes Jahr ebenfalls in die Pooca Bar gebucht und uns einen Schlafplatz auf der sagenumwobenen MS STUBNITZ klar gemacht. Auch dieses Mal bekamen wir über Justus den Kontakt zur STUBNITZ und durften auf „dem ältesten Kulturschiff, dass noch alle Weltmeere befährt“ nächtigen. Alter, das sind die gemütlichsten Kajüten der Welt!!!

 

Nach einer kurzen Nacht auf dem Schiff, packten wir zusammen und führen gegen 11 los in Richtung Köln. Auf der Fahrt haben wir uns über den gestrigen Auftritt unterhalten und ein paar Dinge besprochen, die wir an diesem Abend anders machen wollten.

 

Ob das geklappt hat und welche Toiletten wir dieses mal wieder zerstören werden, erfahrt ihr im nächsten Blog.

 

Passt auf euch auf und checkt mal ein paar Songs von DJ Ötzi aus. Ernsthaft.

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